Christoph Bechtel: Ich habe ihn nur kurz kennen gelernt, möchte aber seiner Familie und allen seinen Freunden mein tiefstes Beileid ausdrücken. Das Internet vergisst nie, und manchmal finde ich das gut!
Miriam Quentin: Ich bin sehr traurig und gleichzeitig dankbar, dass ich Frank kennenlernen durfte. Er wird mir als stiller, bescheidener und engagierter Mensch in Erinnerung bleiben, auf dessen Hilfe und klugen Rat man sich verlassen konnte. Gute Reise, lieber Frank.
Sebastian Schack: Ich habe Frank erst kürzlich, anlässlich des BarCamps, kennen gelernt. Trotzdem (oder vielleicht auch gerade deshalb) hat mich die Nachricht von seinem frühen Tod sehr betroffen und nachdenklich gemacht. Ich hoffe, dass diese Seite seiner Familie und seinen Freunden hilft, mit dem Verlust ein Bisschen besser fertig zu werden, indem sie sehen, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine sind und es überall Menschen gibt in deren Leben Frank eine Lücke, egal wie groß, hinterlässt.
Steffen Voß: Frank habe ich ihn kennengelernt als einen der wenigen Blogger in Schleswig-Holstein, die auch engagiert über Kommunalpolitik gebloggt haben - und das aus Selent! Kein Thema für A-Bloggertum und gerade deswegen viel wichtiger. Er war einer der ersten, die mein Blog zitiert haben, was mich damals mächtig stolz gemacht hat. Ich hab ihn dann zum WebMontag gelockt und bei der Pl0gbar wieder getroffen. Er hat zuletzt beim Barcamp geholfen. Dort war er jemand, der bei den späteren Orga-Treffen immer dabei war, seinen ruhigen Rat gegeben hat und einfach die Aufgaben übernommen hat, die gerade zu tun waren. Er war damit eine wichtige, verlässliche Stütze, ein ruhender Pol. Ich bin traurig. Danke, Frank.
Tim Schlotfeldt: Wir haben uns bei den Orga-Treffen zum ersten Kieler BarCamp kennen gelernt. Es gab nur wenige Gelegenheiten, bei denen ich mich mit Frank in Ruhe und länger unerhalten konnten. Dann aber waren es sehr freundschaftliche, sehr nahe Gespräche, bei denen er mich mit seiner großen Offenherzigkeit überrascht hat.
Ruediger Kohls: Leise im Ton, aber umso lauter in seinem vielfältigen Engagement für sein Lebensumfeld und mit einem Hang sich allzu bescheiden stets in den Hintergrund zu drängeln - so habe ich Frank in unseren wenigen Begegnungen bei Pl0gbars und der ersten Landesblog-Sitzung wahrgenommen. Unvergessen werden mir die "Tweetereien" während und über die "Bildungs-Session" beim Barcamp Kiel 2010 bleiben, an denen auch er sich mit Ironie beteiligte und wir uns köstlich als virtuelle "Lümmel von der letzten Bank" amüsierten, während wir uns gegenübersitzend auch augenzwinkernd verständigten. Mein Beileid gilt Ihnen, liebe Angehörige und Freunde.
Swen Wacker: Norbert Elias schrieb in seinem Buch "Über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen": Der Tod ist ein Problem der Lebenden ... Das Problem des Todes ist deswegen besonders schwer zu bewältigen, weil die Lebenden es schwer finden, sich mit den Sterbenden zu ide...ntifizieren ... Der Tod ist nichts Schreckliches. Man fällt ins Träumen, und die Welt verschwindet – wenn alles gutgeht. Ja, es ist unser Problem, es ist mein Problem. Und es ist sicher sogar tröstlich, sich bis zuletzt nicht mit den Sterbenden identifizieren zu können. Auch wenn ich hoffe, dass auch bei mir eines Tages alles gutgehen wird. Menschen wie Frank machen mir Mut. Denn ich kann mich mit seinen Taten und seinem Werk identifizieren. Sie bleiben ein Vorbild. Frank gründete mit mir und anderen das Landesblog, das gestern online geht. Als ich ihn fragte, ob er mitmachen wollte, sagte er sofort zu. Er war von der ersten Stunde dabei, brauchte sich in seiner zurückhaltenden, grundsymphatischen Art ein. Wir mussten jetzt ohne Dich starten, Frank. Aber wir können von Dir lernen, wie man regional bloggt.
Mathias & Frauke Penz: Wir erinnern uns gern an die Pl0gbars und Twittertreffen, wo wir Frank erleben durften. Wir haben ihn genauso, wie die anderen hier als politisch engagierten Blogger kennengelernt, der stets Ruhe und Gelassenheit ausstrahlte. Auf dem Barcamp haben wir uns am Samstag von Frank mit den Worten "bis zum nächsten Mal..." und einem freundlichen Handschlag verabschiedet. Dies mit der Gewissheit ihn bei einem der kommenden Treffen wieder zusehen... Daraus wird nun nichts mehr und das macht uns unendlich traurig. Unser Beileid gilt Ihnen, Franks Familie.
Hier sind die Kontodaten und weitere Informationen:
Ein Nachruf ist in den Kieler Nachrichten vom 18. September 2010 erschienen: http://twitpic.com/2plcwg : (via twitter @hinrichd)