Netzwerk/Technik
- Lösen der DHCP(?)-Probleme (Sowohl WLAN als auch DSL waren (mit Ausnahme von 5 Minuten am ersten Morgen) die ganze Zeit über konstant verfügbar! (mir schienen bestimmte Ports nicht zu laufen, z.B. 443 für SSL, es hatten jedenfalls haufenweise Leute Probleme)
- Netzwerk-Orginalverkabelung protokollieren und am Ende wieder herstellen; im Wissenschaftszentrum hatten Montag morgen zwei Computer des WiZe keine Internetanbindung mehr. eConnex musste das dann richten.
- Mehr Steckdosen! im Foyer und in den Räumen.
- In jedem Raum sollten Stifte bei den Flipcharts sein! Als Vortragender denke ich nicht unbedingt vorher dran und wenn ich dann schon angefangen habe, lasse ich meine Zuhörer nicht mehr alleine, um welche zu organisieren.
Anmeldung/Namensschilder
- Twitternamen und ggf. Firmenname auf dem Namensschild, Schriftgröße zur Lesbarkeit maximieren
- Namensschild ggf. doppelseitig bedruckt (identisch), wg. Lanyard-Drehung
- QR-Code als Link auf Visitenkarte
- Anmeldung und Voranmeldung
Sessionplanung
- Kenntlichmachung, ob eine Session sich eher an Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis richtet
- Bei der Sessionplanung sollte eine Person vom Orgateam am Board stehen und Raumvergabe koordinieren (auch wegen Einschätzung der Raumgröße) bzw. als AnsprechpartnerIn für die SessionmoderatorInnen/ReferentInnen.
- Zwei Listen im Wiki: "Ich möchte folgende Session anbieten" vs. "Ich würde gerne etwas zu folgendem Thema hören"
- Referenten/Vortragende dazu anhalten, ihre Slides (etc.) ins Wiki zu stellen
- evtl. zwei Unterschiedliche Taktungen planen, also morgens wie bisher Stunden-Blöckemit Sessionlänge optimiert auf 30-45 Minuten, Nachmittagsblöcke 90-minütig mit Sessions entsprechend 60-75 min (aber unbedingt genug Zeit zwischen den Sessions belassen für Gespräche im Foyer)
- Sessions aufzeichnen/streamen? (zB ok-kiel?)
- Vorstellungs- und Sessionsrunde mind. trennen oder die Vorstellungsrunde ganz raus (?), jedenfalls war das echt langatmig und diente der Sessionsplanung nicht optimal. Die Tags könnten mit auf die Namensschilder
- (farbliche) Einteilung der Sessions in "Tracks", analog zum Chaos Communication Congress (Technik, Social, Medien, ...)
- Stichworte der Vorstellung in Etherpads mit aufnehmen. So dass man auch am Nachmittag noch leichter erinnern kann, "was denn das Thema war", das morgens geteasert wurde.
Session-Inhalte
- Bessere Vorbereitung der Referenten. Ein paar Slides mit Inhalten oder eine gewisse Struktur der 30-45 min macht Sinn, wenn man vorne steht. Bei Diskussionen ebenfalls eine Struktur mit einem thematischen Fokus überlegen. Die offene Organisation eines Barcamps sollte nicht durch die fehlende Organisation der Referenten an Qualität verlieren
- Es kann da m.E. keinen Anspruch geben. Der primäre Anspruch ist der, dass jedeR sich einbringt. Ich erwarte auf Barcamps keine tollen Präsentationen, sondern einen Austausch auf Augenhöhe. Sonst könnte man ja auch ne ganz normale Konferenz machen.
- 2010: Die Inhalte waren sehr stark auf Programmierer und Webdesigner ausgelegt. Man könnte durch eine Strukturierung der gewünschten Inhalte die Promotion und die Raumplanung auf offene Inhalte ausrichten. Das Thema Social Media und Medien wurde hauptsächlich von der Programmierer- und Webdesigner-Sicht beschaut.
Session-Dokumentation
- 2011 Jede Session hatte eine eigene Seite, die dann aber auf ein Etherpad verwies. Wie damit umzugehen sei und wer sich ums dokumentieren kümmern würde, war nicht transparent - und derzeit sind viele Sessions noch ganz undokumentiert. Wenn die eigentlichen Inhalte im Etherpad sind, heisst das, dass sie nicht durch die Volltextsuche des Wikis erfasst werden. Insgesamt wurde das Wiki offenbar sehr wenig genutzt und auch gelesen?
Catering/Verpflegung
- "Zwischenmahlzeiten" (Kuchen, Kekskram, Naschzeugs (Schokoriegelautomat?)
- ev. Kooperationsdeal mit Pizza-Lieferdienst o.ä.
- größere Tassen

- Mittagessen war 2011 am ersten Tag mit einem Süppchen nicht so sättigend und am zweiten Tag war der Reis zum Gemüse leider total zerkocht. Kann ja alles mal passieren, aber wäre verbesserungsfähig.
Fotos / Persönlichkeitsrechte
Problem: Teilnehmer müssen ihr Einverständnis signalisieren, dass sie mit der Veröffentlichung von Fotos von sich selbst einverstanden sind.
Vorschlag:
- Alle Gäste haben Namensschilder...
- Es werden 2-3 offizielle Fotografen zugelassen, diese sind als solches kenntlich gemacht...
- Am Tresen - evtl. neben den Namensschilder - liegen kleine rote oder gelber Punkte aus. Jeder der nicht fotografiert werden will, klebt sich so einen Punkt auf's Namensschild.
So und nun die Regel:
- Die Fotografen verpflichten sich nur Nahaufnahmen von Personen zu machen, die keinen Punkt haben und
- sie verpflichten sich versehentlich gemachte Fotos in der Nachbearbeitung zu kontrollieren.
- Ist eine Person ohne Namensschild sichtbar und kein anderes Bild zur Identifikation der Fotowilligkeit zu sehen, dann ist das Bild nicht zu verwenden.
- Gruppenfotos sind immer erlaubt.
- Fografieren ist erst nach der Begrüßungssession erwünscht.
Bei der Begrüßungs-/Welcome-Session sollte auf dieses Verfahren hingewiesen werden.
Verhalten der TeilnehmerInnen
- Da ein Barcamp eine Mitmach-Konferenz ist, sollte jedeR bereit sein mit anzupacken. Ich fands 2011 am Freitag teilweise erschreckend, wie viele Leute überall ihre Tasse, Teller und Flaschen stehen lassen in der Erwartung, dass die OrganisatorInnen oder Servicekräfte das wegräumen. Damit macht ihr denen aber mehr Arbeit, bzw. kann das dazu führen, dass für gesponsorten Service evt. beim nächsten mal keine Bereitschaft mehr da ist, bzw. weniger OrganisatorInnen mithelfen. Das Barcamp ist kostenlos und das funktioniert nur, wenn Leute die Barcamp-Idee verinnerlichen. Sonst bleibt tatsächlich irgendwann keine Alternative dafür Geld zu nehmen. Dann wäre ein Barcamp aber auch kein Barcamp mehr. Also einfach mal das eigene Geschirr sortiert auf einen Wagen räumen. Dann ist auch überall mehr Platz für die nächsten und alles geht schneller!
Sonstiges
- Ausgedruckte Informationen auch online zur Verfügung stellen und per QR-Codes zugänglich machen (KN-Artikel, Anfahrtsskizze zum Jour Fitz, ...)
- Twibbon/Twibbonmaker für Profilbilder
- Weniger ist mehr. 300 Leute finde ich schon recht viel und ansatzweise anonym. 200 max fände ich besser.
- Bei Sessionplan Freitag 2011 passte Tabelle bei kleinen Netbooks nicht mehr auf Seite, überschneidet sich mit Navigationsleiste. Lösung wäre Navgationsleiste links.
- Mehr Sitzgelegenheiten: Bei ein paar hundert TeilnehmerInnen gibt es im wesentliche 6 gemütliche Sessel plus einige Tische in der Cafeteria. Was für Mittagessen plus Laptops ein wenig eng wirkt. Sich kann man nicht jedem was anbieten, aber so 20 Sitzgelegenheiten plus Tisch wären schon mal was, wenns für 10% der TeilnehmerInnen reicht.